Zwei Tage Pafuri

Ein Grund nach Punda Maria zu kommen, ist natürlich der Game Drive nach Pafuri – die nordöstliche Parkecke! Das Gebiet dazwischen wird als der „Botanische Garten des Krüger“ bezeichnet und Pafuri entlang des Luvhuvhu River gilt als eines der besten Vogelbeobachtungsgebiete im Park. „Objekte der Begierde“ sind u.a. die große Pel`s Fishing Owl oder die Trumpeter Hornbills, deren Rufe sich nach Kindergeschrei anhören. So haben wir zwei an der Brücke über den Luvhuvhu River entdeckt. Natürlich ist es auch ideales Leoparden-Gebiet!

Bei Crook`s Corner, einem früher berüchtigten Gebiet für Schmuggler, treffen Limpopo und Luvhuvu River aufeinander und bilden das Länderdreieck Südafrika, Zimbabwe und Mozambique.

Viele Elefanten

Alles wunderbar grün hier und sehr ungewöhnlich – jede Menge Elefanten hier im Gebiet! Uwe stöhnt schon bei jeder neuen Elefantenherde! Habe inzwischen „Filmverbot“! ;-). So viele haben wir noch nie im Krüger gesehen, ob der Nationalpark das auf Dauer verkraftet? Vielleicht bieten die riesigen Gebiete in Mosambik noch Ausweichfläche!

Da die Wettervorhersage eingetroffen war –  es war bewölkt und die Temperaturen sackten gerade mal um 14° Grad nach unten, hatten wir es an diesem Morgen nicht besonders eilig! An der Wasserstelle Klopperfontain legten wir ein Päuschen ein und ich bekam noch nicht einmal mit, dass Elefanten zum Trinken kamen! Das frühe Aufstehen zollt halt manchmal seinen Tribut ! ;-)!

Löwen und Leoparden verpasst!

Hätten wir doch nicht so lange gehalten!!! Frank, der Wächter des Pafuri Picknick-Platzes erzählte uns später, dass sich gegen 8:00 Uhr Löwen mit Jungen am Damm niedergelassen hatten und vor der Einfahrt zum Picknickplatz sich eine Leopard rumtrieb!!! Ja, es gäbe viele Leoparden hier!! So ein Mist!! Wir erhaschten auf dem Rückweg nur einen Blick auf die Löwen im Unterholz und mit Leopard war es auch am zweiten Tag nix!! So ist das mit dem Wildlife-Watching – zur echten Zeit am rechten Platz! 

Für einen bedeckten Safari-Tag eignet sich Pafuri noch am besten, denn auch bei diesem Wetter lassen sich schöne Vögel entlang des „Flusswaldes“ entdecken! Viele bunte Bee-eater, den besonderen Trumpeter Hormbill, Hornraben mit Baby oder ganze Schwärme von winzigen Vögeln surren durch die Luft. Natürlich treffen wir auch auf Nyalas, Warzenschweine, Paviane, Impalas oder die unserer Meinung nach im ganzen Krüger inzwischen sehr verbreiteten Wasserböcke.

Crook`s Corner wieder mit viel Wasser, aber ein paar fette Krokodile lagen auf den Sandbänken und Hippos im tieferen Wasser. Klaffschnäbel und Weißstörche konnten wir auch entdecken und das Schönste – ein tolles Chamäleon! Das musste als „Fotomodell“ herhalten. Einfach klasse zu beobachten, wie schnell sich die Hautfarbe der Echse an die Umgebung anpasst!

Sonstige Must to do`s :
Nyala-Drive mit tollen Baobabs, besonderen Vögeln und „Nyalas“ sowie an der Luvuvhu-Brücke – die Füße vertreten und nach Trumpeter Hornbills und Eulen Ausschau halten!

Es lohnt sich, auch noch ein Stück weiter auf der H1-9 Richtung Pafuri Gate zu fahren. Elefanten planschten in einem rot verschlammten Seitenarm des Luvuvhu und jede Menge Büffel und Zebras zogen ebenfalls dahin. Auf dem Rückweg durchquerte die Elefantentruppe nahe der Brücke den Luvuvhu River

Pafuri

Punda Maria – old fashioned Camp

Punda Maria

ist ein sehr kleines und „old fashioned“ Camp. Die Zimmer in den urigen Bungalows – Safaribildern aus vergangenen Zeiten entsprungen, sind klein, aber zweckmäßig! Wir hatten sie schlechter in Erinnerung und sogar unser Gepäck bekamen wir locker unter! Vorsicht beim Rausgehen – das Strohdach ist selbst für mich (1,66 m) zu niedrig! Da mit Wasserkocher und Tassen ausgestattet, kamen wir sogar zu unserem morgendlichen Kaffee!

Luxuriöser sind natürlich die Safari-Tents oder das Guesthouse, aber auch teurer! Beim letzten Mal (2013) waren wir vom Zustand der Zelte etwas enttäuscht – etwas mehr Instandhaltung wäre gut gewesen. Von außen können wir nicht sagen, ob inzwischen etwas getan wurde. Egal, für drei Nächte waren wir in unserem Kabäuschen zufrieden. Auch hier mein abendlicher Check – mit der Taschenlampe unter die Betten leuchten, damit ich ruhig schlafen kann! Wer weiß, was sich da tagsüber versteckt hat – beim Zimmer aufräumen stehen die Türen offen! 😉

Trotz Wochenende war im Camp wenig los. Alles sehr geruhsam, so haben wir es gerne!! So war auch die Reservierung für das kleine Restaurant überflüssig, die wir aus Erfahrung von 2013 gleich beim Einchecken tätigten . „Drei“ Tage hintereinander haben wir die „Famous Chicken Schnitzel“ gegessen – jetzt können wir keine mehr sehen! ;-)! Aber natürlich stehen auch hier Grillplätze zur Verfügung! Mit Glück bekommt man Besuch der süßen Bushbabys, die gerne über die Dächer oder in den Bäumen turnen. Natürlich schwirren abends auch Fledermäuse durch die Luft und tagsüber konnten wir die quirligen African Paradiese Flycatcher beobachten.

Famoser “Milky Way“

Erst am letzten Abend –  wir hatten einen sagenhaften Sternenhimmel – „Milky Way vom Feinsten“, entdeckten wir, dass das Wasserloch beleuchtet ist. Ein, zwei Büffel tummelten sich hier. Überhaupt haben wir so unsere Zweifel, dass wilde Tiere von den mickrigen Zäunen im Camp abgehalten werden. Das Gate klaffte morgens so weit auseinander, dass locker ein Leopard durchschlüpfen konnte. Die Höhe ist auch kein wirkliches Hindernis! Andere Campeingänge sind mit Starkstrom und elektrifizierten Bodengittern gesichert – hier Fehlanzeige!

Mahagony Loop 

Immer wieder schön, ist der 25 km lange Mahagony Loop rund ums Camp im Spätnachmittagslicht! Gleich nach dem Camp links abbiegen, um den schöneren zweiten Teil mit Licht im Rücken genießen zu können. Zu unserer Überraschung tummelten sich auch hier schon Nyalas (normalerweise findet man die eher in Pafuri; haben ein paar aber diesmal sogar im Süden gesehen) und ein seltener Sharp`s Grysbok ließ sich vor uns im Gras nieder. Ein Jungelefant futterte im warmen Licht, das auch die wunderschönen Bäume besonders in Szene setzte. Auf den Freiflächen vor dem Camp tummeln sich gerne Kudus, Impalas und auch mal eine Büffelherde. Auf einem der Büffel entdeckten wir die seltenen Yellow-billed Oxpecker, die man sogar melden soll. Einst total ausgerottet, will man so deren Ausbreitung verfolgen

Einen schönen Ausblick auf große Baobabs genießt man auf halben Weg nach Thulamila (S98); nach dem Abstecher zu einem Wasserloch kann man getrost umdrehen. Hier hatten wir bei einer Abendsafari vor Jahren Löwen beim Angriff auf einen alten Büffel beobachten können. Sie waren aber nicht erfolgreich!

Leider hat sich das frühe Aufstehen für uns rund um Punda Maria nicht gelohnt – weder Löwen, Leoparden noch Geparden ließen sich blicken!

Punda Maria Rest Camp

Hammer-Safaritag von Phalaborwa nach Punda Maria

Am 16. März ging es dann endlich in die Rest Camps in den Krüger Nationalpark! Unser erstes Ziel – Punda Maria weit im Norden, ca. 200 km Tagesetappe! Für uns kein Problem, denn unser Tagespensum pegelte sich in den letzten Wochen eh bei durchschnittlich 250 km ein – wir sind ja nicht nur auf Urlaub hier 😉

Es wurde eine tolle Safari!

Morgens um 5:00 Uhr packten wir unseren kleinen Ford Eco Sport wieder voll mit unserem Marschgepäck – Dank Uwes neuer effizienter Packmethode haben wir jetzt auch unsere Fotoausrüstung griffbereit!

Nach den wenig ereignisreichen letzten Tagen, waren wir von der Strecke Phalaborwa auf der H14 Richtung Mopani angenehm überrascht! Statt endloser „Mopane-Wüste“, hübsche Landschaft mit einigen Flussüberquerungen und immer wieder interessanten Abzweigen. So schön hatten wir es nicht mehr in Erinnerung – Zebras, Störche …

06:40 Hyäne auf der Straße

06:45 2 Hyänen und Giraffen am Wasserloch Tsale

06:52 eine große Schlange windet sich blitzschnell über die Straße und verschwindet spurlos im Busch – sah aus wie Black Mamba, aber sicher sind wir nicht! Unsere 3. Schlange in 4 Wochen Krüger

07:00 Erstes Highlight – eine Meute schreiender Hyänen, die sich im Gebüsch um Beute streiten

07:28 Büffelherde auf der H1-6

Unsere Lieblingsstrecke S50 bei Mpoani – Uwe wollte unbedingt schnell hierher – er hatte Recht!

07:50 Büffelherde S50

08:00 Wasserstelle Mooiplaas – große Elefanten, Zebras, Strauße, Gnus, Impalas ziehen zum Wasserloch

08:24 Tsessebbe und Kori Bustard

08:30 S143 Tihongonyeni Wasserloch – hier geht der Punk ab! So ein Betrieb an einer Wasserstelle sind wir höchstens von Namibia gewohnt. Ein Kommen und Gehen – mehrere Gruppen Elefanten, Gnus, Zebras, dazu Warzenschweine, 2 Tsessebbes, Büffel, Weißstörche, Enten … ein Geplansche, Gespritze, Wälzen im Matsch, Bewerfen mit Staub ..

Zweites Highlight – der Big Tusker N`wandlamhahi zieht direkt vor uns ans Wasserloch!! Zwei Stunden verbringen wir hier nonstop hinter der Kamera!

Unser bester Morgen ohne Katzen!

Mittagsrast im Camp Shingwedzi

Das Camp mussten wir 2013 auslassen, weil es komplett unter Wasser stand. Jetzt ist alles wieder tiptop! Sehr beschaulich, wir freuten uns schon jetzt auf unsere Tage hier!
Auf dem Sightings Board – Wildhunde! Und tatsächlich – drittes Highlight des Tages: von der Shingwedzi-Brücke kurz hinter dem Camp konnten wir eine Gruppe Wildhunde beobachten – teils ausruhend unter Gebüsch, teils am Wasser saufend! Denen ging es besser als uns auf der heißen Brücke!

Klasse! Unsere 3. Wildhunde-Sichtung bei dieser Reise! Eine Giraffe näherte sich dem Rudel und trank, aber die Wildhunde nahmen keine Notiz von ihr und ließen sie in den Busch ziehen. Wohl zu groß  für die Meute!

Unterwegs nach Punda Maria dann große Elefantenherden im üppigen Grün des Nordens. Und nach dem Einchecken in den „old style“ Bungalow als Abschluss dieses fulminanten Tages – ein erster Drive ums Camp im warmen Nachmittagslicht – die ersten Baobabs, Sharps Greisbock, Elefanten, Zebras, Kudus …

Nein, der richtige Abschluss kam erst noch – die „world famous“ Chicken Schnitzel aus Punda und ein kühles Bier! Unser Essen für die nächsten Tage! 😉

 

Phalaborwa-Punda Maria

Phalaborwa – Car Wash, Shopping und Krüger

Phalaborwa, unser Domizil für 4 Nächte, bietet von Weitem erstmal keinen besonders schönen Anblick! Eine riesige Kupfermine ist Haupterwerbsquelle dieses Städtchens.

Durch die Nähe zu den an den Krüger Nationalpark angrenzenden Wildschutzgebieten und natürlich das Gate in den Park nur ein paar Minuten von der Stadt, spielt inzwischen auch der Tourismus eine Rolle. Es gibt zahlreiche Unterkünfte sowie Restaurants und in der Stadt Einkaufszentren, um sich zu versorgen. Allerdings nicht ganz so übersichtlich wie in Hazyview. Wir haben uns teilweise wie die einzigen Weißen hier gefühlt. Leider hatte auch das einzige Outdoor-Geschäft, Tekki Land im Eden Centre gerade wegen Renovierung geschlossen, sodass ich weder zu Flipflops noch Sandalen kam! Besonders praktisch für die diejenigen, die sich vor dem Krüger nochmal mit Lebensmitteln eindecken wollen, der Sparmarkt liegt direkt an der Straße vor dem Eingang.

Auto für Stunden wieder „schön“ für 70 Rand = 5 €

Wir nutzten die Gunst der Stunde und ließen unser arg verstaubtes Auto noch einmal bei Pit Stop schräg gegenüber der Tankstelle waschen. Nicht so modern und professionell wie in Hazyview, aber die Komplettreinigung dauerte keine 40 Minuten. Die verbrachten wir bei kühlen Drinks auf der Terrasse des angegliederten Bistros.

Mahudzi Guesthouse – Unterkunft und Essen

Wir hatten uns Phalaborwa ausgesucht, weil die Übernachtungen außerhalb doch einiges günstiger sind als im Park. Wie berichtet, hatten wir es mit dem sehr neuen Mahudzi Guesthouse sehr gut gewtroofen. Deren nette Besitzerin hatte lange für Sanparks gearbeit im Krüger gearbeitet. Dementsprechend ist das Guesthouse mit tollen Fotoleinwänden dekoriert und gut mit einschlägigen Bildbänden und Infobüchern zu Flora und Fauna ausgestattet.

Zum Dinner fuhren wir jeden Abend zum schönen Restaurant des Bushveld Terrace Hotels mit tollem Außenbereich. Sehr gute Filetsteaks und noch besser – die gegrillten Calamari in einer Lemon-Chili-Soße! Nur bei den Beilagen war die sonst sehr clevere und sehr hübsche Kellnerin um kein Haar flexibel! 😉 Bei dem Versuch, die obligatorischen Beilagen: „englisch“ gekochtes Gemüse (einziges Manko der Küche) gegen Salat sowie die feste Auswahl Mash, Chips oder Pap gegen Bruschetta (ebenfalls als extra order zu haben) auszutauschen, biss ich mir die Zähne aus!! Kann man alles haben, aber nur extra dazu!  Doofe Europäer!! 😉

Phalaborwa als Ausgangspunkt zum Krüger

Vorteile:

  • Günstige, schöne Unterkünfte
  • Restaurants und gut Einkaufsmöglichkeiten
  • Krüger-Gate sehr nahe, im März kaum Betrieb bei Gateöffnung und super schnelle Abwicklung der Formalitäten (warum brauchen die Officer am Phabeni Gate so viel länger als die sehr freundlichen Damen in Phalaborwa??)
  • Sable Dam, an dem man über Nacht bleiben kann, um die Ecke! Allerdings war uns diesmal dort der Wasserstand viel zu hoch und Tiere konnte man nur aus großer Entfernung sehen – wenn überhaupt! Der Reiz kann eigentlich nur im Erlebnis „Nacht im Busch“ liegen! Oder wenn Elefanten mal wieder die Umzäunung einreißen! Die Besitzerin unseres Guesthouses hatte uns von sehr aggressiven Tieren in letzter Zeit gewarnt. Leoparden soll es auch geben, wir haben keine gesehen!
  • Schöne Strecke H14 von Phalaborwa nach Mopani

Nachteil:

  • Uns war die einstündige Strecke auf der H9 nach Letaba zu wenig abwechslungsreich; auch die Gravel Roads parallel führen fast nur durch Mopane! Obwohl wir an einem Morgen 2 Löwinnen (H9) und einen Löwen (S131) sahen, die jedes Mal, kaum von der Straße weg, schnell vom Mopane verschluckt wurden.
  • Alternative ist die schöne H14 Richtung Mopani – aber dann ist es weit nach Letaba und Olifants; eher geeignet in Kombination mit Mopani.

Unser Fazit: Wir würden heute nicht nochmal Phalaborwa wählen, dafür lieber 2 Nächte in Letaba, das wir als relaxtes Camp sehr schätzen!

 

 

 

 

Krüger NP pur – die Rest Camps im Norden …

In die Mitte

Vor vier Tagen haben wir Hazyview verlassen und sind nach 200 km durch den Park in Phalaborwa angekommen – unserer zweiten Station außerhalb des Krüger.

Über eine unserer übliche Route vom Phabeni Gate nach Skukuza und Tshokwane – mit obligatorischer Kaffeepause haben wir dem Süden „tschüss“ gesagt! Die Route führte uns durch die unglaublich tiereiche und jetzt sogar mit Blümchen überzogenen Savannenlandschaft rund um Satara – eines unserer Lieblingscamps im Krüger. Umso ernüchterter waren wir, als wir die H9 von Letaba zum Phalaborwa Gate fuhren – eine Stunde nichts als Mopane-Sträucher und Bäume. Was hatten wir uns dabei gedacht!! Wohl die Strecke verwechselt mit der zum Orpen Gate! Wir bereuten es schon bitter, nicht das Rest Camp Letaba gebucht zu haben! Dann die Krönung, kurz vorm Gate Radarkontrolle. Wir wissen nicht genau, ob sie uns erwischt haben! Die Stimmung war schon mal besser!

Mahudzi Guesthouse

Allerdings wurden wir wieder besänftigt, als wir unsere Unterkunft für die nächsten 4 Nächte in Augenschein genommen hatten. Das sehr neue und toll eingerichtete Mahudzi Guesthouse in Phalaborwa. Wir erwischten das größte Zimmer – top modern und sehr schön eingerichtet. Eines von vier Zimmern in dem sehr geschmackvollen Haus mit großzügigem Lounge- und Frühstücksbereich, Grill-Lapa und kleinem Pool! Echt klasse! Einziges Manko – es liegt nicht weit von der Hauptstraße entfernt! Aber nachts ist es auch dort ruhig – also kein Problem!

Bushveld Terrace

Und das nette Restaurant der Bushveld Terrace Hotels direkt vorm Phalaborwa Gate – keine 5 Minuten vom Guesthouse entfernt, ist eine gute Adresse fürs abendliche Dinner!

Das halten wir mal 3 Tage gerade so aus! 😉

 

Rest Camps Krüger NP

Ab Morgen verschwinden wir für 14 Tage „aus dem Internet“ –  wir fahren in die Rest Camps Punda Maria, Shingwedzi und Satara!

Fotos gibt es auch erst später – wir haben einfach zu wenig Zeit!! ;-). Bis dahin, einfach mal unsere Seite auf Facebook anklicken!

Mahudzi Guesthouse

Bushveld Terrace

Drakensberge – auf der Suche nach dem Kurzohrrüsselspringer

Drakensberge/Blyde River Canyon

Die Drakensberge mit dem imposanten Blyde River Canyon sind von Hazyview in 40 Minuten zu erreichen. Das letzte Stück der mit vielen Potholes (Schlaglöchern) übersäten Straße windet sich hoch nach Graskop (fast 1.500 m). Hier ist es angenehm, wenn die Temperaturen im Krüger auf 35 Grad steigen. Wir nutzten einen der ersten wirklich schönen Tage für einen Ausflug dorthin.

„Potluck Boskombuis“ und Fann Falls

Erster Abstecher von der Panoramastraße circa 20 Minuten von Graskop entfernt: „Potluck Boskombuis“. Über eine private Staubstraße erreicht man das urige „Buschrestaurant“ idyllisch direkt am Treur River eingebettet in eine imposante Felskulisse! Tipp unseres Sohnes – einfach klasse! Serviert wird „afrikanische Küche“ wie Bobotie, Wild-Kepab, Boerewors mit Pap uvm., gekocht auf offenen Kochstellen von „stattlichen schwarzen Ladies“! Auch die Toilette ist sehenswert … 😉

Eine einstündige (einfache Strecke, leicht) Wanderung durch die wunderschöne Kulisse entlang des Treur endet bei den Fann Falls! Die holten wir bei einem zweiten Besuch einige Tage später nach, denn unser Ziel waren die Three Rondavels. Das Wetter war perfekt – blauer Himmel mit leichten Schäfchenwolken! Tolle Aussicht auf die Rondavels, ins Lowveld und auf den Stausee im Canyon.

Kurzohrrüsselspringer (Elephant Shrew) gesucht!

Und ganz wichtig: wir wollten endlich einen Kurzohrrüsselspringer finden! Die niedlichen Tierchen sehen aus wie kleine Mäuse mit einer spitzen Nase. Sowohl Uwes Schwester als auch unser Sohn meinten, die würden doch dauernd an den Viewpoints herumspringen! Um es kurz zu machen – trotz intensiver Suche haben wir mal wieder versagt!!! Kein Rüsselspringer weit und breit!