Freitag, 13. April 2018

Royal Natal NP – Amphitheatre einfach genial

Das fantastische Massiv des „Amphitheatres“ im nördlich gelegenen Royal Natal NP kennen wir schon von unserem ersten Besuch hier vor 11 Jahren. Circa 50 Minuten Fahrtzeit sind es über Bergville zum Park. Wir brauchen länger!! Denn vor dem Dorf Bonjaneni „zwingt“ uns ein riesiges Feld mit bunten Blümchen mit Kulisse Amphitheatre zum Aussteigen und Fotografieren! Leider sind die Bergspitzen noch in den Wolken.

Gorge Walk – Tugela zweithöchster Wasserfall der Erde

Unsere Wildcard gilt auch hier – wieder Geld gespart! Wir wollen den Gorge Walk machen – 7 km in die Schlucht des Tugela Rivers! Der zweithöchste Wasserfall der Erde stürzt sich hier über das Felsmassiv. Die wohl beliebteste Wanderung im Park, die wir schon von früher kennen. Leider erfahren wir im Visitor Center, dass die „Ladder“ über einen Felshang kaputt ist und man nicht bis ans Ende kommt! Die war schon 2007 marode und jetzt hat sie wohl endgültig den Geist aufgegeben! Egal, wir fahren über eine ziemlich miese Teerstraße zum Car Park und laufen dann gegen 10 Uhr bei Sonnenschein und besten Wandertemperaturen los. Anhand der Autozahl sehen wir, dass sich der Betrieb heute ein Grenzen hält.

Der Weg führt zuerst durch riverine Forest (Flusswald hört sich komisch an ;-)), bis das wunderschön gelegene Tendele Rest Camp in den Blick kommt. Es ist ziemlich matschig hier, da es viel geregnet hat. Das wird besser, als sich der Weg über die grün/gelben Hügel mit Blick auf den Tugela River unten zieht! Um es kurz zu machen – wir kommen nicht sehr weit! Immer wieder bleiben wir stehen und fotografieren und filmen die gigantische Aussicht! Später verziehen sich auch die Wolken endgültig. Freier Blick auf die Tugela Falls – allerdings weit entfernt. Unten am Fluss entdecken wir Tiere – Eland Antilopen, wie ein Blick durchs Fernglas bestätigt.

Der Hike führt immer wieder durch „Forest Pockets“ und kleine Rinnsale, in denen der Weg nicht abtrocknen kann und entsprechend morastig ist es. Gut, dass ich meinen Stock dabei habe! Anfangs wundere ich mich noch, dass mir heute der Gleichgewichtssinn etwas fehlt. Bis mir einfällt, dass das an meiner Gleitsichtsonnenbrille liegen könnte – das Alter!!! 😉

Da die kaputte Leiter verhindert, dass man den Weg bis zu Ende folgen kann (später lese ich, dass es noch einen „Umweg“ gibt), haben wir irgendwann die Nase voll vom Matsch (6 km?) und drehen um. Es ist eh schön spät (14:30 Uhr) und wir genießen lieber noch ein wenig das tolle Bergpanorama auf dem Rückweg!

Und da es gerade auf dem  Weg liegt, kehren wir wieder in Bingelela ein – super Essen hier! Diesmal Malaysian Seafood Curry … leeecker!

Fahren bei Dunkelheit ist kein Vergnügen

Fahren bei Dunkelheit ist auch hier kein Vergnügen! Zwar laufen auf diesen Hauptstraße nicht dauernd Leute herum, aber das Gras – 2 bis 3 Meter hoch, beginnt gleich neben der Fahrbahn und die Scheinwerfer der entgegenkommenden Autos blenden sehr. Es kommt uns vor, als hätten die hier andere Einstellungen als bei uns.

Kommen noch, wie auf vielen Straßen in Südafrika, reger Fußgängerverkehr (total im Dunkeln ohne Licht), Potholes (tiefe Schlaglöcher), die man im Hellen schon schwer erkennen kann, und „Crazy Driver“ dazu, dann wird es kritisch. Also besser Fahren bei Dunkelheit vermeiden.

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