Die Ärmsten trifft es schnell und hart

Leider zeigen sich inzwischen die schlimmen Auswirkungen der Covid-19 Krise in Chiang Mai und auch anderswo auf der Welt! Wie ich schon in meinem Blogpost vom 30. März 2020 befürchtet habe, trifft es die armen Teile der Welt mit voller Wucht.

Hiermit will ich keineswegs die Existenzängste vieler Menschen in Europa kleinreden. Im Gegenteil, ich kann das sehr gut nachfühlen, da auch wir ein eigenes Geschäft mit vielen Risiken aufgebaut haben. Aber in den armen Ländern nimmt es eine noch schlimmere Dimension an als in den reichen. In Europa wird niemand verhungern oder die Wenigstens werden sich keinen Arzt oder Medikamente mehr leisten können. Viele Menschen sterben durch oder mit dem Virus, aber es werden auch viele um ihr Überleben kämpfen müssen, die von den Lockdowns immens betroffen sind. Beides ist schlimm!

Deshalb ist es meiner Meinung nach „nicht menschenverachtend“, wie manche behaupten, dass die Maßnahmen gegen Covid-19 laufend dem neuesten Erkenntnisstand angepasst und auf Wirksamkeit hin überprüft werden müssen. Das kann die verbesserter Datenlage durch repräsentative Erhebungen sein oder Erfahrungen aus Ländern, die die Situation besser meistern als andere etc. Aber selbst wenn alle Restriktionen bald zurückgenommen werden könnten, die Auswirkungen sind schon jetzt katastrophal und werden noch lange nachwirken. Regierungen versuchen mit Krisenpaketen die Folgen abzumildern, aber glücklicherweise gibt es auch viel Eigeninitiative, die schnell ein wenig Abhilfe schafft! 

Hilfsbereitschaft

Hier in Chiang Mai bieten Restaurants, Geschäfte, Firmen kostenlose Mahlzeiten für Bedürftige an oder spenden Lebensmittel. Mönche verteilen Notrationen für Menschen ohne Einkommen. Leute, die nicht direkt helfen können, spenden Geld, um die Initiativen aufrecht zu erhalten. Es bilden sich Facebook-Gruppen, die Menschen in Not Ihre Hilfe anbieten … um nur einiges zu nennen. Davor habe ich großen Respekt und natürlich versuchen auch wir, einen kleinen Beitrag zu leisten.

Aber nicht nur in Asien, z. B. auch in Südamerika gibt es große Hilfsbereitschaft.
In einer geschlossenen Kolumbien-Facebook-Gruppe baten Einwohner des kleinen Dorfes Minca, das im hohen Maße vom Tourismus abhängig ist, um kleine Spenden via Paypal. Bewohner kochen für andere, die sich das Essen nicht mehr leisten können. Zuerst aus Sachspenden der Dorfbewohner, dann mit kleinen Geldspenden aus der Gruppe. Als ich den Post las, war schon genug gespendet worden, um für die nächsten Wochen über die Runden zu kommen. Die Initiatoren bedankten sich bei jedem weiteren, der eine Geldspende anbot, mit dem Hinweis, dass sie erstmal genug Mittel erhalten hätten. Sehr ehrlich und glaubwürdig!

Was wird getan, wo wird Hilfe benötigt?

Hier einige unbürokratische „Hilfsprojekte“ aus unserem Umfeld. Vielleicht mag der eine oder andere auch spenden! Leider ist es aus dem Ausland nicht so einfach, wenn kein Paypal-Konto angegeben ist. Die meisten nennen ihre Bankdaten erst auf direkte Nachfrage!

Why Not? Italian Restaurant ] Wine Bar – Facebook-Aufruf

Cool Asia Travel – Facebook-Aufruf

Wat Don Chan – Waisenhaus  Chiang Mai City Life, Don Chan, SCB Account 4060141565

Wat S(r)I Lom, Hang Dong  Tel. +66 (0)54 320 388  / Chiang Mai City Life

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